Fred Vargas
Roman, 2006, Note 1-
Adamsberg hat ein altes, kleines Haus mitten in Paris erworben. Doch in
dem Haus spukt es, sagt der Nachbar. Der Schatten einer frauenmordenden
Nonne aus dem 18. Jahrhundert schlurft des Nachts über den Dachboden.
Gehört hat der Kommissar das schon, aber was macht ihm das aus, wo er es
doch mit viel gegenwärtigeren, furchtbaren Schatten zu tun hat. Einem
zum Beispiel, der in einer Pariser Vorstadt zwei kräftigen Männern mit
einem Skalpell die Kehle durchgeschnitten hat. Was keiner außer sieht:
Beide haben Erde unter den Fingernägeln. Wonach haben sie gegraben, das
sie das Leben kostete?

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