John Katzenbach
Krimi, 1991, Note 3-
Will Goodwin sieht die Gefahr nicht kommen. Als die schwarze Gestalt in
einer dunklen Gasse seine Richtung stürzt und er die Arme hebt, um sich
zu schützen, ist es bereits zu spät. Mit einem Schlag mit einem
Bleirohr, das ihn mit großer Geschwindigkeit »und mit unerbitterlicher
Wucht« an der Stirn trifft, ist er plötzlich zum Krüppel geworden. Den
Täter Michael O’Connell kennt Goodwin nicht. Ihm wurde zum Verhängnis,
dass ihn Ashley Freeman geküsst hat. Der Anschlag ist O’Connells
grausame, skrupellose Rache. Aber auch Ashley kennt O’Connell kaum. In
einer unvernünftigen Minute hat sich die Studentin zu einem mehr als
unbefriedigenden One-Night-Stand mit dem Computerfreak und
Kleinkriminellen hinreißen lassen, den sie schon am nächsten Morgen
bitter bereut. Noch bitterer wird die Reue, als Ashley begreift, dass
O’Connell nicht bereit ist, sie in Ruhe zu lassen. Der smarte Psychopath
ist der Meinung, dass er und die junge Frau auf ewig zusammengehören –
und dass niemand anderes sie lieben darf, wenn es ihm nicht erlaubt sein
sollte. Ein tödliches Katz- und Maus-Spiel beginnt, in das auch Ashleys
zerrissene Familie verwickelt wird.

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